Bericht über die Installation der 64 Bit-Version mit USB-Stick.
Nach dem Angebot auf der Forumsseite für Installation der neuen Version mit dem Kauf einer neunen SSDs für die Installation wurde mir klar, dass es kein Update ohne Neueinrichtung der Trutzbox zu Zeit möglich ist.
Somit hatte ich beschlossen, es selbst zu versuchen und damit Ressourcen an Speichern und Versandkosten zu schonen.
Daraufhin habe ich mit den Installationen über den USB-Stick beschäftigt, was schon am 27.06.2026 im Forum erklärt wurde. Ich habe es erst mit einem 128GB USB-SSD versucht, was nicht funktioniert hat. Ich habe in meinem Fundus nach 32 GB gesucht und gefunden.
Mit USB 2.0 Flash Drive (SanDisk) 32GB war die Installation ohne Fehler möglich.
Wer sich mit Raspberry und Etcher für das flashen von Speicherkarten auskennt, für den dürfte die Herstellung des Tank-Sticks kein Problem sein.
Bei der Installation musste ich nur einmal mit zurück eingreifen, weil die Installation der Online-Upads nicht beendet wurde. Aber beim „neuen Weiter“ wurde alles erledigt.
Ich finde nach ersten Erfahrungen die neue Version gut und bedanke mich bei dem Service-Team vom Comidio für die geleistete Arbeit. Da ich die Entwicklung seit 2015 bei meiner BOX miterlebt konnte.
MFG
L. Fiedler
SSD eingespart / 64 bit Version läuft
-
comidio support
- Beiträge: 1314
- Registriert: So 12. Jul 2015, 19:43
- Kontaktdaten:
Re: SSD eingespart / 64 bit Version läuft
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht, davon haben sicher auch andere hier etwas.
Zu dem 128-GB-Gerät, das nicht wollte: an der Größe lag es vermutlich nicht. Wir haben das gestern nachgestellt und den Tank-Stick in einer Testumgebung von unterschiedlich großen Medien gestartet. Ein 128-GB-Medium bootet dort genauso zuverlässig wie ein 16-GB-Medium, solange es ein gewöhnlicher USB-Flash-Stick ist.
Was den Start dagegen sicher verhindert, sind zwei Eigenschaften der Bauart. Was heute als „USB-SSD" verkauft wird, ist innen eine SATA- oder NVMe-SSD mit einer USB-Brücke davor. Solche Geräte sprechen häufig das schnellere UAS-Protokoll, und manche arbeiten mit 4096-Byte-Sektoren statt mit 512. Mit beidem kann das BIOS der TrutzBox-Hardware nichts anfangen, es bietet das Gerät dann gar nicht erst zum Starten an. Die Box überspringt es und startet von der internen Platte, nach außen sieht es aus, als passiere nichts.
Ob das bei Ihnen der Grund war, können wir nicht sagen, dafür fehlt uns das Gerät. Wenn Sie mögen: welches Modell war die 128-GB-USB-SSD genau? Und was hat die Box gemacht, kam eine Meldung, oder blieb der Bildschirm einfach dunkel und sie lief in die normale Anmeldung? Dann können wir den Fall gezielt nachstellen, und die Antwort wird für den nächsten, der es probiert, belastbarer.
Unabhängig davon ist die Empfehlung eindeutig: ein schlichter USB-Flash-Stick ab 16 GB, USB 2.0 oder 3.0, so wie Ihr SanDisk. Mehr Kapazität bringt keinen Vorteil, auf dem Stick liegt nur das Abbild, der Rest bleibt ungenutzt. Wir ergänzen das in unserer Anleitung.
Dass die Online-Aktualisierung einmal hängen blieb und beim zweiten Anlauf durchlief, schauen wir uns an. Falls es wieder vorkommt, wäre hilfreich zu wissen, an welcher Stelle der Einrichtung es stehen blieb.
Zu dem 128-GB-Gerät, das nicht wollte: an der Größe lag es vermutlich nicht. Wir haben das gestern nachgestellt und den Tank-Stick in einer Testumgebung von unterschiedlich großen Medien gestartet. Ein 128-GB-Medium bootet dort genauso zuverlässig wie ein 16-GB-Medium, solange es ein gewöhnlicher USB-Flash-Stick ist.
Was den Start dagegen sicher verhindert, sind zwei Eigenschaften der Bauart. Was heute als „USB-SSD" verkauft wird, ist innen eine SATA- oder NVMe-SSD mit einer USB-Brücke davor. Solche Geräte sprechen häufig das schnellere UAS-Protokoll, und manche arbeiten mit 4096-Byte-Sektoren statt mit 512. Mit beidem kann das BIOS der TrutzBox-Hardware nichts anfangen, es bietet das Gerät dann gar nicht erst zum Starten an. Die Box überspringt es und startet von der internen Platte, nach außen sieht es aus, als passiere nichts.
Ob das bei Ihnen der Grund war, können wir nicht sagen, dafür fehlt uns das Gerät. Wenn Sie mögen: welches Modell war die 128-GB-USB-SSD genau? Und was hat die Box gemacht, kam eine Meldung, oder blieb der Bildschirm einfach dunkel und sie lief in die normale Anmeldung? Dann können wir den Fall gezielt nachstellen, und die Antwort wird für den nächsten, der es probiert, belastbarer.
Unabhängig davon ist die Empfehlung eindeutig: ein schlichter USB-Flash-Stick ab 16 GB, USB 2.0 oder 3.0, so wie Ihr SanDisk. Mehr Kapazität bringt keinen Vorteil, auf dem Stick liegt nur das Abbild, der Rest bleibt ungenutzt. Wir ergänzen das in unserer Anleitung.
Dass die Online-Aktualisierung einmal hängen blieb und beim zweiten Anlauf durchlief, schauen wir uns an. Falls es wieder vorkommt, wäre hilfreich zu wissen, an welcher Stelle der Einrichtung es stehen blieb.
Ihr TrutzBox Support
Re: SSD eingespart / 64 bit Version läuft
Danke für Ihre schnelle Reaktion und Fragen.
Die SSD ist eine INTENSO Portable SSD Premium mit 128 GB. Diese SSDs verwende ich am Raspberrys bei Projekten wie ObenCCU oder Home Assistant zum installieren und betrieb. Und hatte damit gute Erfahrungen gesammelt.
Die Trutzbox kommt nicht über : 1 an; 2 blinkt; 3 aus Suche USB-Stick : hinweg.
Die Einrichtung stoppte bei Punkt 3 : Aktualisierung des Setups
MFG
L. Fiedler
Die SSD ist eine INTENSO Portable SSD Premium mit 128 GB. Diese SSDs verwende ich am Raspberrys bei Projekten wie ObenCCU oder Home Assistant zum installieren und betrieb. Und hatte damit gute Erfahrungen gesammelt.
Die Trutzbox kommt nicht über : 1 an; 2 blinkt; 3 aus Suche USB-Stick : hinweg.
Die Einrichtung stoppte bei Punkt 3 : Aktualisierung des Setups
MFG
L. Fiedler
Re: SSD eingespart / 64 bit Version läuft
-Trutzbox Evo Betankung-
Dank der ausführlichen Beschreibung verlief die Umstellung der Trutzbox auf die Evo-Version mittels eines SanDisk Ultra Flair USB 3.0 32GB reibungslos. Das System läuft auf der alten Hardware bisher stabil und nach einer kurzen Gewöhnungsphase komme ich auch mit der neuen Benutzeroberfläche gut zurecht.
Trutzbox Evo gefällt mir richtig gut!!!
Ein großes LOB!
Freue mich schon auf die neue, angekündigte Hardware (NanoPI R5C), insbesondere im Hinblick auf die WLan-Funktionalität.
Hoffe, dass die neue Box bald eingesetzt werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Pittlip
Dank der ausführlichen Beschreibung verlief die Umstellung der Trutzbox auf die Evo-Version mittels eines SanDisk Ultra Flair USB 3.0 32GB reibungslos. Das System läuft auf der alten Hardware bisher stabil und nach einer kurzen Gewöhnungsphase komme ich auch mit der neuen Benutzeroberfläche gut zurecht.
Trutzbox Evo gefällt mir richtig gut!!!
Ein großes LOB!
Freue mich schon auf die neue, angekündigte Hardware (NanoPI R5C), insbesondere im Hinblick auf die WLan-Funktionalität.
Hoffe, dass die neue Box bald eingesetzt werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Pittlip
-
comidio support
- Beiträge: 1314
- Registriert: So 12. Jul 2015, 19:43
- Kontaktdaten:
Re: SSD eingespart / 64 bit Version läuft
Ihre genauen Angaben haben jetzt geholfen Sache zu finden. Ihre LED-Folge war der entscheidende Hinweis.
Kurz gesagt: Sie haben nichts falsch gemacht, die Lücke liegt bei uns.
„LED 1 an, LED 2 blinkt" ist die Phase, in der der Stick nach dem Datenträger sucht. Diese Phase läuft erst, wenn die Box bereits vom Stick gestartet ist. Ihre Intenso war also als Startmedium völlig in Ordnung, das BIOS hat sie erkannt und das Startsystem geladen. Steckengeblieben ist es einen Schritt später.
Der Grund: Das kleine Startsystem auf dem Tank-Stick stammt aus der Anfangszeit der TrutzBox und lädt nur eine feste Auswahl an Treibern. Der Treiber für portable SSDs fehlt darin. Solche Geräte melden sich am USB-Anschluss anders als ein einfacher Speicherstick, sie sprechen das Protokoll UAS. Ohne den passenden Treiber sieht das Startsystem die SSD schlicht nicht und sucht endlos weiter, genau das haben Sie an den LEDs gesehen. Ihr SanDisk ist ein gewöhnlicher Flash-Stick, der braucht den Treiber nicht, deshalb lief er auf Anhieb. Dass Ihre Intenso am Raspberry Pi tadellos arbeitet, passt ins Bild, dessen System bringt den Treiber mit.
Wir haben das im Labor nachgestellt und beides gemessen: mit dem bisherigen Stick bleibt der Vorgang in der Suchphase hängen, mit dem ergänzten Treiber findet er den Datenträger sofort und läuft weiter. Der Treiber liegt übrigens schon auf dem Stick, er wurde nur nie geladen.
Wir bauen deshalb eine neue Fassung des Tank-Sticks. Damit wird Ihre Intenso genauso funktionieren wie der Flash-Stick. Sobald die Datei auf dem Update-Server liegt, geben wir hier im Forum Bescheid. Für alle, die vorher betanken wollen, bleibt die Empfehlung: ein gewöhnlicher Flash-Stick ab 16 GB.
Zu Ihrem zweiten Punkt, der Einrichtung, die bei „Aktualisierung des Setups" stehen blieb und beim zweiten Anlauf durchlief: das sehen wir uns getrennt an. Falls Sie noch wissen, ob die Box in dem Moment schon Internet hatte und wie lange es stand, hilft uns das weiter.
Ihr TrutzBox Support
Kurz gesagt: Sie haben nichts falsch gemacht, die Lücke liegt bei uns.
„LED 1 an, LED 2 blinkt" ist die Phase, in der der Stick nach dem Datenträger sucht. Diese Phase läuft erst, wenn die Box bereits vom Stick gestartet ist. Ihre Intenso war also als Startmedium völlig in Ordnung, das BIOS hat sie erkannt und das Startsystem geladen. Steckengeblieben ist es einen Schritt später.
Der Grund: Das kleine Startsystem auf dem Tank-Stick stammt aus der Anfangszeit der TrutzBox und lädt nur eine feste Auswahl an Treibern. Der Treiber für portable SSDs fehlt darin. Solche Geräte melden sich am USB-Anschluss anders als ein einfacher Speicherstick, sie sprechen das Protokoll UAS. Ohne den passenden Treiber sieht das Startsystem die SSD schlicht nicht und sucht endlos weiter, genau das haben Sie an den LEDs gesehen. Ihr SanDisk ist ein gewöhnlicher Flash-Stick, der braucht den Treiber nicht, deshalb lief er auf Anhieb. Dass Ihre Intenso am Raspberry Pi tadellos arbeitet, passt ins Bild, dessen System bringt den Treiber mit.
Wir haben das im Labor nachgestellt und beides gemessen: mit dem bisherigen Stick bleibt der Vorgang in der Suchphase hängen, mit dem ergänzten Treiber findet er den Datenträger sofort und läuft weiter. Der Treiber liegt übrigens schon auf dem Stick, er wurde nur nie geladen.
Wir bauen deshalb eine neue Fassung des Tank-Sticks. Damit wird Ihre Intenso genauso funktionieren wie der Flash-Stick. Sobald die Datei auf dem Update-Server liegt, geben wir hier im Forum Bescheid. Für alle, die vorher betanken wollen, bleibt die Empfehlung: ein gewöhnlicher Flash-Stick ab 16 GB.
Zu Ihrem zweiten Punkt, der Einrichtung, die bei „Aktualisierung des Setups" stehen blieb und beim zweiten Anlauf durchlief: das sehen wir uns getrennt an. Falls Sie noch wissen, ob die Box in dem Moment schon Internet hatte und wie lange es stand, hilft uns das weiter.
Ihr TrutzBox Support
Ihr TrutzBox Support
-
comidio support
- Beiträge: 1314
- Registriert: So 12. Jul 2015, 19:43
- Kontaktdaten:
Re: SSD eingespart / 64 bit Version läuft
Wir haben den Treiber ergänzt und den ganzen Vorgang im Labor von einer solchen SSD aus durchlaufen lassen, vom Start über das Schreiben bis zur Prüfsumme. Die neue Fassung steht ab sofort bereit:
https://update.trutzbox.org/download/x8 ... amd.img.gz
Mit dieser Datei funktioniert Ihre Intenso genauso wie der Flash-Stick. V79 bringt noch eine zweite Verbesserung mit: Jede betankte Box erzeugt jetzt beim ersten Start ihre eigene Gerätekennung. Vorher war sie in allen Boxen aus demselben Image gleich, was stört, sobald zwei davon im selben Netz hängen. Neu betanken müssen Sie deswegen nicht, Ihre Box läuft ja.
Die älteren Stick-Dateien haben wir vom Server genommen, damit niemand versehentlich die alte Fassung erwischt. Das Handbuch ist ebenfalls angepasst, Kapitel 15.7 beschreibt den Weg mit der neuen Datei.
Ihr TrutzBox Support
https://update.trutzbox.org/download/x8 ... amd.img.gz
Mit dieser Datei funktioniert Ihre Intenso genauso wie der Flash-Stick. V79 bringt noch eine zweite Verbesserung mit: Jede betankte Box erzeugt jetzt beim ersten Start ihre eigene Gerätekennung. Vorher war sie in allen Boxen aus demselben Image gleich, was stört, sobald zwei davon im selben Netz hängen. Neu betanken müssen Sie deswegen nicht, Ihre Box läuft ja.
Die älteren Stick-Dateien haben wir vom Server genommen, damit niemand versehentlich die alte Fassung erwischt. Das Handbuch ist ebenfalls angepasst, Kapitel 15.7 beschreibt den Weg mit der neuen Datei.
Ihr TrutzBox Support
Ihr TrutzBox Support