Die folgenden Aktualisierungen werden automatisch über Nacht auf Ihrer TrutzBox eingespielt.
• Linux-Kernel: Die TrutzBox bekommt den Debian-Kernel 6.1.190 mit den aktuellen Sicherheitskorrekturen. Er wird beim nächsten Neustart der TrutzBox aktiv. Software-Updates starten die TrutzBox nicht von selbst neu.
• Benutzer anlegen: Der Anmelde-Name darf nur Buchstaben, Ziffern, Punkt, Unterstrich und Bindestrich enthalten, höchstens 32 Zeichen lang sein und nicht nur aus Ziffern bestehen. Die Oberfläche, das Setup und der Mail-Schritt prüfen das vorher und nennen die Regel. Bisher endete ein solcher Name nur mit „Benutzererstellung fehlgeschlagen“, oder der Benutzer entstand, bekam aber keine Mail zugestellt.
• TrutzBrowse: Unter „Slider-Positionen“ stehen über der Liste zwei Schalter, beide ab Werk an. „Dienste mit eigener Zertifikatsprüfung nicht übernehmen“ reicht Dienste wie Apple, iCloud und iCloud Private Relay ohne TrutzBrowse durch. Sie prüfen das Zertifikat ihres Servers selbst und funktionieren mit TrutzBrowse ohnehin nicht. „Wiederholt abgelehnte Adressen eine Stunde durchreichen“ schaltet den Schutz vor Zertifikat-Schleifen ein oder aus. Gesperrte Adressen bleiben in beiden Fällen gesperrt.
• TrutzBrowse: „Details“ im Fenster des TrutzBurg-Icons öffnet die eigene Sitzung des Geräts jetzt ohne Anmeldung an der Verwaltung. Über den VPN-Tunnel kam bisher nur „Details konnten nicht geladen werden“.
• Zertifikat-Schleifen: Der Betriebszustand fasst sie je Gerät und Tag in einer Zeile zusammen, mit allen betroffenen Adressen. Ein Apple-Gerät füllte die Liste bisher mit über 20 Einträgen am Tag.
• Wiederherstellung: Fehlen in einer Sicherung die Benutzerkonten oder die Daten der Benutzer, oder ist die Datei gar keine Sicherung einer TrutzBox, lehnt die TrutzBox sie ab, bevor ein Dienst anhält. An der TrutzBox ändert sich dann nichts. Benutzerkonten werden aus der Sicherung übernommen, ohne die Konten des Systems zu ersetzen. Nach der Wiederherstellung nennt die Wartungsseite Warnungen in klaren Worten statt in englischen Fehlerkennungen.
• Wiederherstellung älterer Sicherungen: Sicherungen von Image V62 und älter bringen TrutzMail aus ihrem damaligen Ordner mit. TrutzRTC und damit der Chat laufen danach wieder, wenn sie vorher liefen. Bisher scheiterte eine solche Sicherung an TrutzMail, und TrutzRTC blieb aus.
• Die mitgelieferten Filterlisten wurden auf den aktuellen Stand gebracht.
• TrutzBrowse: Apple-Dienste lehnen auch die Sperrseite der TrutzBox ab. Das zählte als Zertifikat-Schleife, und der Betriebszustand meldete die Adresse als durchgereicht, obwohl sie gesperrt blieb. Solche Fälle zählen jetzt nicht mehr. Für Adressen auf Stufe 10 erscheint auch keine Warteseite mehr, während die Filterlisten laden.
• TrutzMail: Benutzer mit einem Anmelde-Namen nur aus Ziffern bekamen keine Mail zugestellt, weil der Mail-Server den Namen als Nummer las. Vorhandene Konten dieser Art bekommen ihre Mail jetzt.
• Firewall-Monitor: Endete eine Verbindung an der letzten Regel der Firewall, etwa ein Gerät im VPN-Tunnel an eine VPN-Adresse, nannte das Ereignis fälschlich eine Sperrliste als Grund.