Die folgenden Aktualisierungen werden automatisch über Nacht auf Ihrer TrutzBox eingespielt.
• Verschlüsseltes DNS: Sperrt ein vorgelagerter Router den Port für verschlüsseltes DNS, konnte die TrutzBox nach einem Neustart ganz ohne Namensauflösung dastehen, ohne dass irgendwo stand, warum. Die Box prüft die verschlüsselte Verbindung jetzt vor jedem Umschalten wirklich und fällt bei Bedarf auf unverschlüsseltes DNS zurück, statt die Auflösung zu verlieren. Die DNS-Seite und der Betriebszustand nennen den Grund im Klartext, etwa dass Port 853 blockiert wird, dazu seit wann unverschlüsselt gearbeitet wird. Sobald der Weg wieder frei ist, schaltet die Box selbsttätig zurück.
• Webfilter: Beim Nachladen einer Filterliste liegen kurz alte und neue Fassung gleichzeitig im Speicher. Auf einer Box mit knappem Arbeitsspeicher konnte das den Webfilter abschießen, der Filter war dann für etwa eine Minute komplett aus. Die Box rechnet diese Spitze jetzt vorher durch und lehnt ein Nachladen ab, das den Filter kosten würde. Die vorhandene Liste bleibt in Kraft, der Betriebszustand nennt die Listen, die deshalb nicht geladen wurden.
• Betriebszustand: Neue Karte „DNS für Geräte". Sie prüft den Weg, den Ihre Geräte gehen, getrennt vom Weg der Box selbst. Bisher konnte die Ampel grün sein, während im Heimnetz nichts mehr aufgelöst wurde: Die Box kam ins Internet, die Geräte nicht. Genau dieses Muster, „nichts geht mehr, aber einzelne Anwendungen laufen weiter", ist jetzt sofort sichtbar.
• Betriebszustand: Die Arbeitsspeicher-Karte zeigt den Verlauf über 30 Tage als Diagramm, mit beiden Linien für Box und Webfilter, den Filterlisten als Fläche darunter und den Grenzwerten als Bänder. Darüber stehen Höchstwert und Zeitpunkt, darunter die Ereignisse. Die Frage „wie nah war die Box an ihrer Grenze und wann" beantwortet sie damit selbst.
• Angriffsschutz: Die blockierten Adressen zeigen jetzt den Namen des Absenders aus der Rückwärtsauflösung, und die Tabelle lässt sich nach einer Spalte gruppieren, mit der Anzahl je Gruppe als Abzeichen.
• Betriebszustand: Abstürze werden in einem dauerhaften Protokoll festgehalten. Die Angabe „Abstürze in sieben Tagen" konnte bisher keine sieben Tage abdecken, weil das Systemprotokoll auf diesen Boxen nur gut einen Tag zurückreicht.
• Speicher-Wächter: Musste der Wächter einen Dienst anhalten, um die Box zu retten, wird das jetzt als Eingriff dargestellt und nicht mehr als Fehler des Dienstes. Die betroffene Karte sagt „vom Speicher-Wächter angehalten" statt kritisch zu leuchten. Der Wächter nennt den Verursacher mit Namen, sammelt die Messwerte des Vorfalls für den Support-Bericht und fährt den angehaltenen Dienst nach einiger Zeit von selbst wieder hoch.
• Webfilter-Karte: Ein einzelner, abgefangener Absturz färbt die Box nicht mehr rot, erst ein wiederholter tut das. Die Karte unterscheidet außerdem, ob der Dienst mit der Box hochgekommen ist, nach einem Absturz aufgefangen wurde oder ganz normal seit einer Aktualisierung läuft. Vorher las sich jeder Neustart wie ein Absturz.
• Support-Bericht und Tagesbericht: Vertrag, Systemangaben, Paketstände und offene Aktualisierungen stehen jetzt vorne, die langen technischen Schnappschüsse am Ende. Ein Kundenbericht war in der Mail abgeschnitten und verlor damit genau die Angaben, nach denen der Support zuerst fragt. Der Tagesbericht enthält jetzt dieselben Grunddaten wie der Support-Bericht.
• Webfilter-Diagnose: Stirbt der Webfilter am Speicher, konnte die Box bisher nur sagen, dass der Speicher voll war. Jetzt hält sie fest, wer ihn gefüllt hat: Gerät, Ziel und Alter der beteiligten Verbindungen. Zusätzlich überwacht sie drei Engpässe im Inneren des Dienstes, unter anderem den Arbeitsvorrat für Namensauflösungen. Läuft der voll, steht die Namensauflösung, während Anwendungen, die feste Adressen ansprechen, weiterlaufen. Genau dieses irreführende Bild ist jetzt benannt.
• Filterlisten: Die Schwellen der Betriebszustand-Karte und die des Dialogs bei der Gruppenauswahl sind jetzt getrennt. Eine Box, die stabil bei zwei Dritteln lief, stand bisher trotzdem auf Orange. Während die Listen geladen werden, steht dort außerdem „wird gerade geladen" statt „0 MB".
• Ein Diagnose-Werkzeug für die Speichersuche lief versehentlich dauerhaft auf jeder Box mit und schrieb alle fünf Minuten mit. Es ist wieder aus.
• Angriffsschutz: Beim Aufklappen einer Gruppe in den blockierten Adressen überlappten Zeit, Quelle und Ziel, weil die Spaltenbreiten nicht neu gemessen wurden. Ist behoben.
• Betriebszustand: Die Messreihe für den Speicherverlauf blieb nach einer Paket-Aktualisierung stehen. Sie läuft jetzt durch.
• Betriebszustand: Ohne Verbindung zum Internet fällte die DNS-Prüfung ein Urteil, das keines sein konnte, und färbte die Karte. Ohne Anschluss gibt es jetzt kein Urteil, und sobald die Leitung wiederkommt, prüft die Box sofort nach, statt bis zum nächsten Turnus zu warten.
Ihr TrutzBox Support