Was neu ist: Änderungen vom 15. bis 21. September 2026
Verfasst: Mo 21. Sep 2026, 01:35
Was neu ist: Änderungen vom 15. bis 21. September 2026
Die folgenden Aktualisierungen werden automatisch über Nacht auf Ihrer TrutzBox eingespielt.
Sicherheit und Privatsphäre
• Firewall: Die Anschlüsse für TrutzVPN, Videokonferenz und Chat stehen jetzt nur noch offen, solange der jeweilige Dienst tatsächlich läuft. Ist ein Dienst ausgeschaltet, ist auch sein Anschluss zu. Fünf Anschlüsse, hinter denen auf keiner Box ein Dienst stand, sind geschlossen.
• TrutzMail: Die Box fragt Schlüssel unbekannter Empfänger nicht mehr im Internet nach. Bisher ging bei jedem Versand an einen Empfänger ohne hinterlegten Schlüssel eine Anfrage nach außen, die zudem den Versand blockierte (siehe unten).
Neue Funktionen
• Fernzugriff: Neben TrutzVPN gibt es jetzt „TrutzVPN über WireGuard". WireGuard ist ein neueres, schlankeres VPN-Verfahren, das schneller verbindet und Wechsel zwischen Mobilfunk und WLAN besser übersteht. Sie legen je Zugang eine Zugangsdatei an, die sich als Datei herunterladen, als QR-Bildcode abfotografieren oder in die Zwischenablage kopieren lässt. Jeder Zugang gehört einem Benutzerkonto der Box. Der geheime Schlüssel entsteht auf dem Gerät und verlässt es nie. Beide VPN-Verfahren (OpenVPN und WireGuard) teilen sich einen Anschluss, die Weiterleitung im Router bleibt also eine einzige, und Sie schalten in der Oberfläche um. Die Box richtet das neue Verfahren dabei erst vollständig ein, bevor sie das alte abschaltet, und prüft anschließend selbst, ob der Anschluss von außen erreichbar ist.
• Neuer Install-Stick V79: Einige tragbare USB-SSDs wurden beim Betanken nicht erkannt. Die Box startete zwar vom Stick, blieb dann aber bei der Suche nach dem Stick stehen (erste Leuchtdiode an, zweite blinkt). Der neue Stick bringt den dafür nötigen Treiber mit und enthält das aktuelle Abbild V78b, bei dem jede Box ihre eigene Gerätekennung bekommt. Er betrifft nur das Neuaufsetzen einer Box, laufende Boxen bleiben unberührt. Datei: tank-stick-trutzbox-2.5.0-V79.amd.img.gz. Die älteren Fassungen wurden vom Server genommen.
• TrutzMail, Postausgang: In der Maske für den PGP-Postausgangsserver gibt es jetzt ein eigenes Feld „Anmeldename beim Anbieter". Manche Anbieter, vor allem bei Webhosting-Paketen, vergeben dafür eine technische Kennung statt der E-Mail-Adresse. Schlägt der Versandtest fehl, zeigt die Oberfläche jetzt die wörtliche Antwort des Servers. Beim Wechsel des Anbieters werden dessen Serverwerte übernommen, ohne schon beim Tippen zu warnen.
• Videokonferenz: Neuer Schalter „Aufzeichnung durch den Moderator". Eingeschaltet darf nur aufzeichnen, wer den Raum mit Anmeldung eröffnet hat, Gäste bekommen den Knopf nicht. Die Aufnahme landet im Browser des Moderators, die TrutzBox speichert nichts.
• Netzwerk-Status: Die Seite zeigt beide Adressen des Internet-Anschlusses nebeneinander, IPv4 und IPv6. Neuer Schalter „IPv6 am Anschluss anfordern": Manche Leitungen geben IPv6 nur einmal aus. Hängt neben der TrutzBox ein zweiter Router an derselben Leitung, lässt sich IPv6 hier abschalten.
• Monitor, Seitenanalyse: Die Analyse verfolgt jetzt die Kette der Nachladeskripte einer Werbeblocker-Sperre und erkennt, welche Prüfungen die Sperre auslösen, auch wenn der Hauptlader schon freigegeben ist. Der Test läuft in Stufen, die erst auf Ihren Klick weitergehen, mit einer Übersicht der Schritte und einem Knopf für „Sperre bleibt".
Verbesserungen
• Fernzugriff (TrutzVPN): Wer den VPN-Dienst ausschaltet, hat ihn jetzt dauerhaft aus. Bisher war er nur angehalten und lief nach einem Neustart der Box wieder, und bis dahin meldete der Betriebszustand einen Ausfall.
• Netzwerk: Die Puffer einzelner Verbindungen sind gedeckelt. Auf Boxen mit vielen gleichzeitigen Verbindungen lief der Speicher für Netzwerkverbindungen über seine Grenze, und das System musste laufend Puffer kürzen. Auf die Geschwindigkeit hat der Deckel keinen Einfluss, das ist an einer echten Leitung gemessen. Der Support-Bericht nennt jetzt außerdem, welches Programm wie viel dieses Speichers belegt.
• Protokolle: Die Box schreibt deutlich weniger Unwichtiges in ihre Protokolle, auf einer Testbox rund die Hälfte der Zeilen pro Tag. Echte Fehler bleiben sichtbar, und die Protokolle reichen damit weiter zurück.
• Benutzer: Die Bereiche der Benutzerseite lassen sich auf- und zuklappen, der VPN-Zugang steht oben.
• Die mitgelieferten Filterlisten wurden auf den aktuellen Stand gebracht.
Behobene Fehler
• TrutzMail: Ging eine PGP-Mail an einen Empfänger ohne hinterlegten Schlüssel, hing der Versand gut zwei Minuten, und der Absender bekam eine nichtssagende vorübergehende Fehlermeldung statt der klaren Ablehnung der TrutzBox. Das betraf jede Box. Die Ablehnung kommt jetzt sofort und mit Grund.
• TrutzMail, PGP-Postausgang: Bei Anbietern mit eigenem Anmeldenamen setzte die Box diesen Namen auch als Absender ein, und der Server lehnte jede Mail ab. Anmeldename und Absenderadresse sind jetzt getrennt.
• Schlüsselverwaltung: Private Schlüssel ließen sich über die Oberfläche nicht löschen, und ein Löschversuch meldete trotzdem Erfolg. Sie sind jetzt löschbar, Fehler werden angezeigt. Beim Einspielen weist die Box private Schlüssel mit Passwortschutz ab, weil die Mailverschlüsselung sie ohnehin nicht nutzen könnte.
• Geräte und Monitor: Geräte mit einer öffentlichen IPv6-Adresse konnten den Platzhalter-Namen des Internetanbieters bekommen, etwa „ipv6-addr.vsenet.de", und behielten ihn auch, nachdem der richtige Name bekannt war. Der richtige Name setzt sich jetzt durch.
• Filterlisten: Die Suche über alle Listen sprang direkt nach dem Klick wieder zur Standardliste zurück. Ist behoben.
• Nächtliche Protokollpflege: War TrutzRTC oder der Angriffsschutz ausgeschaltet, endete der gesamte nächtliche Lauf mit einem Fehler. Ist behoben.
• Zeitdienst: Bei jedem Start meldete der Zeitdienst ein fehlendes Verzeichnis als Fehler. Ist behoben.
Ihr TrutzBox Support
Die folgenden Aktualisierungen werden automatisch über Nacht auf Ihrer TrutzBox eingespielt.
• Firewall: Die Anschlüsse für TrutzVPN, Videokonferenz und Chat stehen jetzt nur noch offen, solange der jeweilige Dienst tatsächlich läuft. Ist ein Dienst ausgeschaltet, ist auch sein Anschluss zu. Fünf Anschlüsse, hinter denen auf keiner Box ein Dienst stand, sind geschlossen.
• TrutzMail: Die Box fragt Schlüssel unbekannter Empfänger nicht mehr im Internet nach. Bisher ging bei jedem Versand an einen Empfänger ohne hinterlegten Schlüssel eine Anfrage nach außen, die zudem den Versand blockierte (siehe unten).
• Fernzugriff: Neben TrutzVPN gibt es jetzt „TrutzVPN über WireGuard". WireGuard ist ein neueres, schlankeres VPN-Verfahren, das schneller verbindet und Wechsel zwischen Mobilfunk und WLAN besser übersteht. Sie legen je Zugang eine Zugangsdatei an, die sich als Datei herunterladen, als QR-Bildcode abfotografieren oder in die Zwischenablage kopieren lässt. Jeder Zugang gehört einem Benutzerkonto der Box. Der geheime Schlüssel entsteht auf dem Gerät und verlässt es nie. Beide VPN-Verfahren (OpenVPN und WireGuard) teilen sich einen Anschluss, die Weiterleitung im Router bleibt also eine einzige, und Sie schalten in der Oberfläche um. Die Box richtet das neue Verfahren dabei erst vollständig ein, bevor sie das alte abschaltet, und prüft anschließend selbst, ob der Anschluss von außen erreichbar ist.
• Neuer Install-Stick V79: Einige tragbare USB-SSDs wurden beim Betanken nicht erkannt. Die Box startete zwar vom Stick, blieb dann aber bei der Suche nach dem Stick stehen (erste Leuchtdiode an, zweite blinkt). Der neue Stick bringt den dafür nötigen Treiber mit und enthält das aktuelle Abbild V78b, bei dem jede Box ihre eigene Gerätekennung bekommt. Er betrifft nur das Neuaufsetzen einer Box, laufende Boxen bleiben unberührt. Datei: tank-stick-trutzbox-2.5.0-V79.amd.img.gz. Die älteren Fassungen wurden vom Server genommen.
• TrutzMail, Postausgang: In der Maske für den PGP-Postausgangsserver gibt es jetzt ein eigenes Feld „Anmeldename beim Anbieter". Manche Anbieter, vor allem bei Webhosting-Paketen, vergeben dafür eine technische Kennung statt der E-Mail-Adresse. Schlägt der Versandtest fehl, zeigt die Oberfläche jetzt die wörtliche Antwort des Servers. Beim Wechsel des Anbieters werden dessen Serverwerte übernommen, ohne schon beim Tippen zu warnen.
• Videokonferenz: Neuer Schalter „Aufzeichnung durch den Moderator". Eingeschaltet darf nur aufzeichnen, wer den Raum mit Anmeldung eröffnet hat, Gäste bekommen den Knopf nicht. Die Aufnahme landet im Browser des Moderators, die TrutzBox speichert nichts.
• Netzwerk-Status: Die Seite zeigt beide Adressen des Internet-Anschlusses nebeneinander, IPv4 und IPv6. Neuer Schalter „IPv6 am Anschluss anfordern": Manche Leitungen geben IPv6 nur einmal aus. Hängt neben der TrutzBox ein zweiter Router an derselben Leitung, lässt sich IPv6 hier abschalten.
• Monitor, Seitenanalyse: Die Analyse verfolgt jetzt die Kette der Nachladeskripte einer Werbeblocker-Sperre und erkennt, welche Prüfungen die Sperre auslösen, auch wenn der Hauptlader schon freigegeben ist. Der Test läuft in Stufen, die erst auf Ihren Klick weitergehen, mit einer Übersicht der Schritte und einem Knopf für „Sperre bleibt".
• Fernzugriff (TrutzVPN): Wer den VPN-Dienst ausschaltet, hat ihn jetzt dauerhaft aus. Bisher war er nur angehalten und lief nach einem Neustart der Box wieder, und bis dahin meldete der Betriebszustand einen Ausfall.
• Netzwerk: Die Puffer einzelner Verbindungen sind gedeckelt. Auf Boxen mit vielen gleichzeitigen Verbindungen lief der Speicher für Netzwerkverbindungen über seine Grenze, und das System musste laufend Puffer kürzen. Auf die Geschwindigkeit hat der Deckel keinen Einfluss, das ist an einer echten Leitung gemessen. Der Support-Bericht nennt jetzt außerdem, welches Programm wie viel dieses Speichers belegt.
• Protokolle: Die Box schreibt deutlich weniger Unwichtiges in ihre Protokolle, auf einer Testbox rund die Hälfte der Zeilen pro Tag. Echte Fehler bleiben sichtbar, und die Protokolle reichen damit weiter zurück.
• Benutzer: Die Bereiche der Benutzerseite lassen sich auf- und zuklappen, der VPN-Zugang steht oben.
• Die mitgelieferten Filterlisten wurden auf den aktuellen Stand gebracht.
• TrutzMail: Ging eine PGP-Mail an einen Empfänger ohne hinterlegten Schlüssel, hing der Versand gut zwei Minuten, und der Absender bekam eine nichtssagende vorübergehende Fehlermeldung statt der klaren Ablehnung der TrutzBox. Das betraf jede Box. Die Ablehnung kommt jetzt sofort und mit Grund.
• TrutzMail, PGP-Postausgang: Bei Anbietern mit eigenem Anmeldenamen setzte die Box diesen Namen auch als Absender ein, und der Server lehnte jede Mail ab. Anmeldename und Absenderadresse sind jetzt getrennt.
• Schlüsselverwaltung: Private Schlüssel ließen sich über die Oberfläche nicht löschen, und ein Löschversuch meldete trotzdem Erfolg. Sie sind jetzt löschbar, Fehler werden angezeigt. Beim Einspielen weist die Box private Schlüssel mit Passwortschutz ab, weil die Mailverschlüsselung sie ohnehin nicht nutzen könnte.
• Geräte und Monitor: Geräte mit einer öffentlichen IPv6-Adresse konnten den Platzhalter-Namen des Internetanbieters bekommen, etwa „ipv6-addr.vsenet.de", und behielten ihn auch, nachdem der richtige Name bekannt war. Der richtige Name setzt sich jetzt durch.
• Filterlisten: Die Suche über alle Listen sprang direkt nach dem Klick wieder zur Standardliste zurück. Ist behoben.
• Nächtliche Protokollpflege: War TrutzRTC oder der Angriffsschutz ausgeschaltet, endete der gesamte nächtliche Lauf mit einem Fehler. Ist behoben.
• Zeitdienst: Bei jedem Start meldete der Zeitdienst ein fehlendes Verzeichnis als Fehler. Ist behoben.
Ihr TrutzBox Support