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Was neu ist: Änderungen vom 5. bis 9. Oktober 2026

Verfasst: Fr 9. Okt 2026, 00:18
von comidio support
Was neu ist: Änderungen vom 5. bis 9. Oktober 2026

Die folgenden Aktualisierungen werden automatisch über Nacht auf Ihrer TrutzBox eingespielt.

🔐 Sicherheit und Privatsphäre

• Fernzugriff: Beim Einrichten des VPN-Servers trägt die TrutzBox keine feste Firewall-Regel mehr ein. Der Anschluss steht nur offen, solange der Dienst läuft, so wie es seit September für alle abschaltbaren Dienste gilt.
• Monitor: Was Ihr Browser mit der Verwaltungsoberfläche der TrutzBox selbst austauscht, wird nicht mehr aufgezeichnet und nicht mehr gezählt. Ein Gerät, das nur die Oberfläche bedient, gilt dadurch auch nicht mehr als aktiv.

✨ Neue Funktionen

• Netzwerk, Status: Neuer Abschnitt „Erreichbarkeit von außen". Er zeigt je Dienst, ob Fernzugriff und Videokonferenz aus dem Internet ankommen, getrennt nach IPv4 und IPv6, und was am Internet-Router dafür fehlt, mit Protokoll, Port und Ziel zum Eintragen. Dafür bittet die TrutzBox unseren Server um Testpakete an ihre Adresse und zählt, was ankommt. Unser Server meldet sich dabei nicht an und liest nichts. Die Prüfung läuft von selbst nach Änderungen und einmal am Tag, dazu auf Knopfdruck. Kommt über IPv4 dauerhaft nichts an, über IPv6 aber schon, stellt die TrutzBox den Schalter „TrutzDynDNS nur mit IPv6" nach zwei gleichen Messungen selbst auf "an" und nimmt ihn zurück, sobald sich das ändert. Kommt umgekehrt über IPv6 nichts an, veröffentlicht sie den DynDNSNamen nur mit IPv4, damit kein toter IPv6-Eintrag stehen bleibt. Die Einzelheiten je Port stehen auch im Bericht an Support.
• Monitor: Statt der Schalter „Details" und „Symbole" gibt es jetzt in jeder Darstellung „Felder anzeigen". Sie wählen je Internet-Server, was in der Zeile steht: Symbol, Land, Dienst, Organisation, IP-Adresse, Port, Datenmenge, zuletzt gesehen und die Verlaufskurve. Die Darstellung „Datendurchsatz" entfällt, die Kurve ist jetzt ein neues Feld in „Verbindungen". Auch die Gerätekarten und das Blasendiagramm haben ein Feldmenü. In der Liste bleibt die Reihenfolge der Spalten gespeichert, wenn Sie einen Spaltenkopf ziehen.
• Fernzugriff und Benutzer: Eine Liste zeigt alle Geräte mit Zugang von unterwegs, mit Gerätename, Art des Zugangs und ob es gerade verbunden ist. Verbundene Geräte stehen oben, die übrigen eingeklappt mit der Zeit seit dem letzten Kontakt. Nach 90 Tagen ohne Kontakt bekommt ein Zugang einen Hinweis, ein Knopf entfernt alle ungenutzten nach Rückfrage. Von selbst wird nichts gelöscht.
• Benutzer: Der Anzeigename einer TrutzMail-Adresse lässt sich ändern. Er erscheint im Chat und in Auswahllisten als „Name (Adresse)"; der Schlüssel der TrutzMail-Adresse behält den Namen, mit dem er angelegt wurde. Ein neuer Schalter macht die TrutzMail-Adressen aller Benutzer im Chat als Kontakte sichtbar.
• TrutzChat im Browser: Aus einer Unterhaltung heraus starten Sie jetzt einen Anruf oder einen Videoanruf. Die TrutzBox legt einen Raum an, stellt die Einladung in die Unterhaltung und öffnet die Konferenz in einem neuen Fenster; der Eingeladene sieht einen Knopf mit Hörer oder Kamera. Adressen in Nachrichten sind anklickbar. Schreibt Ihnen jemand, der nicht in Ihren Kontakten steht, erscheint das als Kontaktanfrage mit der Zahl der wartenden Nachrichten; annehmen gibt sie frei, ablehnen sperrt die Adresse. Zwischen Benutzern derselben TrutzBox werden Kontaktanfragen sofort in beide Richtungen bestätigt. Beim Anlegen eines Kontakts lassen sich die Benutzer der eigenen TrutzBox ankreuzen, und jede Unterhaltung zeigt unter dem Namen, von welchem Konto an welche Adresse sie läuft.
• Videokonferenz: Ein Anruf aus dem Chat und ein Einladungslink führen direkt in den Raum, ohne Vorschauseite, mit Mikrofon und Kamera zunächst aus und mit dem Namen aus der Anmeldung.
• Eigener Domain-Name: Der Block lässt sich zuklappen, der Port von außen hat einen eigenen Speichern-Knopf mit Hinweis, wann er leer bleiben darf. Steht „TrutzDynDNS nur mit IPv6" an, löst der eigene Name für Geräte im Netz der TrutzBox und im Tunnel jetzt auf die innere Adresse der TrutzBox auf; die Konferenz funktioniert damit auch aus dem Tunnel heraus.

🔄 Verbesserungen

• Speicher-Wächter: Die Schwellen liegen rund 50 MB tiefer. Auf einer TrutzBox mit 1,8 GB warnt er unter etwa 200 MB statt 257, hält TrutzRTC unter etwa 90 MB statt 147 an und beendet eine Episode über etwa 400 MB statt 460. Eine TrutzBox mit allen Filterlisten und TrutzRTC lief stabil bei 240 bis 340 MB und bekam trotzdem Warnung um Warnung. In die Reserve rechnet der Wächter jetzt den freien Auslagerungsspeicher mit; Karte, Verlauf und Herzschlag zeigen diese Reserve. Wird es eng, sieht er das binnen Sekunden statt alle 15 Sekunden und hält TrutzRTC sofort an.
• Monitor: Die eigenen Adressen der TrutzBox tauchen nicht mehr in den Hinweisen der Karten auf. Die Karten zeigen ihren VPN-Tunnel und Server, die aus dem Bild gerollt sind. Nach dem Löschen aller Daten sind die Namen sofort wieder da. Dienste in der Cloud mit festem Standort behalten ihr Land, ohne Land gibt es keine Flagge.
• Geräte: Die Angabe „Proxy (extern)" erscheint nur noch, wenn das Gerät wirklich Verkehr über den Proxy geschickt hat. Bisher reichte jeder Kontakt mit dem Proxy, etwa das Abholen der Konfigurationsdatei, und ein Router, der die Adresse eines Nachbargeräts unter einem fremden Namen führt, machte daraus ein Proxy-Gerät. Der letzte Proxy-Kontakt übersteht jetzt einen Neustart. Adressen aus dem Tunnel werden nicht mehr als VPN-Geräte gelistet.
• Videokonferenz: Das Ändern des öffentlichen Namens startet die Videobrücke nicht mehr neu. Auch ein neues, reaktiviertes oder gelöschtes Postfach startet Chat-Server und Konferenz nicht mehr neu; bisher unterbrach das laufende Gespräche, und die Videobrücke beschäftigte beim Start anderthalb Minuten lang zwei Prozessorkerne.
• Fernzugriff: Die Prüfung nennt, woher Verbindungen kamen, aus dem Internet oder aus dem eigenen Netz. Ein Gerät, das aus dem eigenen Netz verbunden ist, gilt nicht mehr als Beweis, dass der Weg von außen offen ist. Neben dem Dienstport steht der Port von außen.
• Betriebszustand: Eine Netzwerkbrücke, die gerade neu startet, gilt als „startet" und nicht als kritisch. Die DynDNS-Zeile nennt, was die TrutzBox gemessen hat.
• Bedienoberfläche: Wurde die Oberfläche aktualisiert, während eine Seite offen war, erscheint ein Hinweis zum Neuladen statt einer veralteten Ansicht. In den Texten steht „funktioniert", wo eine Funktion gemeint ist.
• Die mitgelieferten Filterlisten wurden auf den aktuellen Stand gebracht.

🔧 Behobene Fehler

• Speicher-Wächter: Eine Regel, die auf schnell wachsenden Speicher reagiert, hielt TrutzRTC während einer Paketaktualisierung an. Sie ist ab Werk aus.
• TrutzChat: Bei jeder Anmeldung stand der Chat-Server sechs bis zwölf Sekunden still, weil er für jeden Kontakt ein Hilfsprogramm nacheinander aufrief. Die Ergebnisse werden jetzt behalten.
• Videokonferenz: Der Startwächter der Videobrücke lief unter dem falschen Konto, sah nichts und wartete deshalb bei jedem Start volle 60 Sekunden. Die Konferenz steht jetzt schneller bereit.
• Monitor: Ziehen über die Kopfzeile der Liste öffnete das Spaltenmenü. Internet-Zeilen liefen in einer schmalen Spalte über den Rand. Die Netzwerkbrücke wurde fälschlich als Anschluss eines Geräts gespeichert. Alles behoben.