Was neu ist: Änderungen vom 15. bis 19. Oktober 2026

Seit 7/2026 gibt es die neue TrutzBox-2 Version. Alle Fragen zu der neuen TrutzBox-2 Version
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comidio support
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Was neu ist: Änderungen vom 15. bis 19. Oktober 2026

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Was neu ist: Änderungen vom 15. bis 19. Oktober 2026

Die folgenden Aktualisierungen werden automatisch über Nacht auf Ihrer TrutzBox eingespielt.

🔐 Sicherheit und Privatsphäre

• Automatische Abmeldung: Die Verwaltung meldet sich nach 120 Minuten ohne Bedienung selbst ab. Zwei Minuten vorher erscheint ein Hinweis mit „Angemeldet bleiben“. Als Bedienung zählen Tasten, Klicks, Tippen, Rollen und Seitenabrufe, eine Seite, die nur offen steht, zählt nicht. Die Zeit lässt sich unter den allgemeinen Einstellungen zwischen 5 Minuten und 8 Tagen wählen, auch „nie“ ist möglich. Unabhängig davon gilt eine Anmeldung höchstens 8 Tage, danach wird das Passwort neu verlangt.
• Rettungssystem: Auf TrutzBoxen im Betrieb wird das Rettungssystem, das nur beim Zurücksetzen läuft, beim Update geschlossen: kein SSH-Zugang mehr, keine Anmeldung als root mit Passwort.
• SSH: Die TrutzBox prüft bei jedem Start, dass sich root nicht mit Passwort anmelden darf, auch nach einer Wiederherstellung. Ein von Hand eingetragenes „PermitRootLogin yes“ wird zurückgesetzt, bisher gab es dazu nur eine Warnung.

✨ Neue Funktionen

• Neues Image V82 und neuer Install-Stick V82: Beides betrifft nur das Neuaufsetzen mit dem Tank-USB-Stick und das Zurücksetzen über das Rettungssystem, das jetzt V82 holt. Laufende TrutzBoxen bleiben unberührt. Die Datenpartition ist gekennzeichnet, so dass schon das erste Zurücksetzen nur die Bereiche überschreibt, in denen je Daten lagen. Der erste Start wartet nicht mehr bis zu einer Minute auf das Netz. Datei: tank-stick-trutzbox-2.5.0-V82.amd.img.gz, zu finden bei trutzbox.de unter download.
• E-Mail-Austausch mit normalen Adressen: Unter Benutzer lässt sich die TrutzBox mit einem Postfach bei einem Mail-Anbieter verbinden, etwa bei GMX, IONOS oder Posteo. Mail an normale Adressen geht über dieses Postfach hinaus, verschlüsselt mit PGP, wenn der Empfänger einen Schlüssel hat. Die TrutzBox holt außerdem Mail aus dem Posteingang beim Anbieter ab. Standard: nur verschlüsselte Mail, die Mail bleibt zusätzlich beim Anbieter, und abgeholt wird nur, was nach dem Speichern ankommt. Wahlweise holt die TrutzBox alle Mails und löscht sie beim Anbieter sofort oder nach 14 Tagen. Bei bekannten Anbietern trägt sie die Server selbst ein, „Speichern und prüfen“ meldet sich an beiden Servern an und speichert nur, wenn beides funktioniert.
• PGP-Schlüssel von Partnern: Einen PGP-Mail-Schlüssel, den die TrutzBox selbst gefunden hat (Autocrypt, WKD, keys.openpgp.org), nutzt sie sofort zum Verschlüsseln. Als Unterschrift gilt er erst, wenn er bestätigt ist; bis dahin beginnt die Markierung im Betreff mit U statt S, etwa [UE].
• Benutzer: Die Liste zeigt je TrutzMail-Postfach die Zahl der Mails und der ungelesenen und hat einen Knopf „Webmail öffnen“.
• Zurücksetzen: Die Seite fragt „Daten zusätzlich sicher überschreiben“, empfohlen bei Verkauf oder Weitergabe der TrutzBox. Ohne diese Auswahl werden die Daten nur gelöscht. Die Seite nennt die geschätzte Dauer und zeigt einen Zeitbalken. Nach dem Zurücksetzen wird eine vorhandene Sicherung im Setup im Schritt „TrutzBox registrieren“ über „Backup laden“ eingespielt, nicht durch eine neue Registrierung.
• Zurücksetzen mit der Hardware-Taste an der TrutzBox: Die TrutzBox einschalten und innerhalb der ersten 2 Minuten die Taste am Gehäuse drücken. Die LEDs blinken. Nach 3 Sekunden leuchten sie ruhig, dann die Taste loslassen. Die Taste überschreibt immer auch die Daten. Der Start wartet nicht auf die Taste, und eine klemmende Taste löst keinen Reset aus. Der bisherige Doppelklick entfällt.
• LED-Anzeige: Das Bild der Leuchtdioden unter den allgemeinen Einstellungen blinkt, wie die Leuchten an der TrutzBox gerade leuchten. Darunter stehen die Systemlast und die heute gesperrten Aufrufe.
• Betriebszustand: Die Karte zur Uhrzeit nennt, woher die Uhr ihre Zeit hat und wer sie zuletzt gestellt hat. Stand der Uhrenbaustein beim Start vor der Zeit des letzten Laufs, weist sie auf eine vermutlich leere Knopfzelle hin. Die Uhr wird trotzdem über Router oder Zeitserver richtig gestellt.
• Software-Pakete: Die Paketübersicht hat eine Spalte „Stand“ mit „Update verfügbar“ oder „aktuell“ und sagt neben verglichenen Versionen „neuer“, „älter“ oder „gleich“.

🔄 Verbesserungen

• Software-Updates: Die Karte im Betriebszustand wird nur noch gelb oder rot, wenn der Update-Server seit einer Woche neuere Pakete anbietet und die TrutzBox sie nicht einspielt. Ein abgebrochener Lauf oder ein nicht erreichter Update-Server steht als Hinweis da, die Karte bleibt grün. Der Update-Lauf wartet vor dem ersten Abruf bis zu 2 Minuten auf das Netz, und ein gescheiterter Abruf der Paketlisten gilt als gescheiterter Versuch und wird wiederholt. Bisher bekam eine frisch zurückgesetzte TrutzBox ihre ersten Software-Updates oft erst in der Nacht.
• Setup: Jeder Schritt sagt, was nicht funktioniert hat und was zu tun ist, mit technischen Details zum Aufklappen. TrutzKennung und TrutzSchlüssel bleiben nach einer gescheiterten Registrierung im Feld stehen. Registrierung und Wiederherstellung warten, bis die Uhr gestellt ist. Brechen die Software-Updates im Setup ab, erscheint ein Hinweis statt einer stummen Warteseite, und das Setup lässt sich fortsetzen.
• Wiederherstellung: Die Sicherungsdatei wird geprüft, bevor ein Dienst anhält. Eine beim Kopieren abgebrochene Datei gilt nicht mehr als falsche Passphrase, und eine Sicherung einer anderen TrutzKennung wird abgewiesen. In beiden Fällen bleibt die TrutzBox unverändert. Nach einer älteren Sicherung startet OpenVPN gleich und nicht erst beim nächsten Neustart. Wurde die TrutzBox seit der Sicherung neu registriert, gelten die TrutzMail-Schlüssel aus der Sicherung weiter.
• Name im Netz des Routers: Die TrutzBox prüft bei jedem Start, ob der Router ihren Namen kennt, und meldet sich sonst bis zu zweimal neu an. So bleibt die Verwaltung auch mit Geräten zwischen Router und TrutzBox unter http://trutzbox erreichbar.
• Startseite: Die Temperaturkarte zeigt die aktuellen Werte neben dem Titel und den Prozessor als eigene Linie, die Grenzlinie nur, wenn die TrutzBox eine Grenze meldet. Die Karten der Laufwerke zeigen ab einem GB drei Nachkommastellen, darunter ganze MB. Die Karte für /tmp zeigt den Inhalt von /tmp und nicht mehr die Zahlen der Systempartition. Die Sperren je Tag zeigen einen einzelnen Tag als großen Punkt statt eines leeren Diagramms.
• Die mitgelieferten Filterlisten wurden auf den aktuellen Stand gebracht.

🔧 Behobene Fehler

• Monitor: Eine gesperrte Linie konnte genau auf einer erlaubten liegen und war dann unsichtbar. Übrig blieb nur ihr Stück vom Server zur TrutzBox, was wie eine Verbindung ohne Gerät aussah. Jede Linie hat jetzt ihre eigene Spur.
• TrutzChat: Der Chat öffnete immer über https, auch wenn die Verwaltung über http offen war. Ohne installiertes Stammzertifikat kam dann eine Zertifikatswarnung. Er folgt jetzt der Adresse der Verwaltung wie das Mail-Fenster.
• VPN: Der erste Wechsel von OpenVPN auf WireGuard scheiterte einmal, weil WireGuard startete, solange OpenVPN den gemeinsamen Anschluss noch hielt.
• Wiederherstellung: Eine eigene Filterliste, die während der Wiederherstellung zurückkam, konnte vom noch laufenden Webfilter geleert werden.
Ihr TrutzBox Support
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